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"Verlorene Zeit fängt man nie wieder ein"
* Lebenstraum * Traumberuf * Berufsorientierung * Orientierungszeit * Zeitlebens *

Am 30. August 2010 trafen sich im Magdeburger Guericke Zentrum mehr als 100 Frauen und Männer aus den Bereichen Schule, Elementarbildung, Jugendhilfe und Politik um miteinander über Möglichkeiten einer gelingenden und frühzeitigen Berufsorientierung ins Gespräch zu kommen. So stellten sich die Fragen, was "frühzeitig" bedeutet, wer in welcher Sozialisationsinstanz wie wirken könnte und wo die entsprechenden Grundlagen einer erfolgreichen Berufsorientierung gelegt werden. Die aktuellen Statements der Kultusministerin Prof. Birgitta Wolff, des Sozialministers Norbert Bischoff sowie der MinisterialvertreterInnen aus dem Landwirtschafts- und Wirtschaftsministerium Anne-Marie Keding und Ulrich Kramer zeigten, dass es wichtig ist, frühzeitig ressort- und zielgruppenübergreifend zu wirken.


                           

Dieser Ansatz bestätigte sich in den Referaten von Jessica Pollak und Katharina Debus. Hier kam unter anderem zur Sprache, dass die Schülerpraktika sowie die Elternmeinung, aber auch die Auseinandersetzung mit weiblich und männlich konnotierten Zuschreibungen eine wichtige Rolle im gesamten Orientierungsprozess spielen. Auf den Punkt brachten dies 8 Mädchen und Jungen der Freien Schule Anhalt, die Gedichte und Kreativergebnisse ihrer Projektwoche "typisch Mädchen - typisch Jungen" demonstrierten. Am Nachmittag konnten die theoretischen Eindrücke des Vormittags in Projektforen vertieft und diskutiert werden.

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